Macht man einen Stadtrundgang durch die tschechische Hauptstadt Prag so wird man schnell merken,dass diese Stadt viele Kunstgebäude usw enthält.Prag wurde vom 2.Weltkrieg verschont und ist durch seine bekannten Gebäuden, Kirchen usw ein sehr beliebtes Reiseziel für Touristen.Die Baustile in Prag sind sehr vielfältig. Man findet romanische, gotische, Renaissance-, barocke, Rokoko-, klassizistische, Jugendstil- und kubistische Gebäude, Kirchen, Türme oder andere Bauwerke und Artefakte.Prag ist also sehr vielfältig in seinen Baustilen.Das Eine kann man als wahre Kunst sehen,was andere wiederum als vollkommen kitschig empfinden.Das ist dann von Menshc zu Mensch unterschiedlich ,denn jeder hat seine eigene Meinung über die Bauwerke.Eine Sehenwürdigkeit ist z.B. die Karlsbrücke. Insbesondere im Barock wurden auf der Brücke zahlreiche Heiligenfiguren errichtet, von Matthias Bernhard Braun und der Familie Brokoff.Am östlichen Ende der Brücke steht der Altstädter Brückenturm mit den etwas mehr als lebensgroßen vollplastischen Sitzfiguren von Kaiser Karl IV. und seinem Sohn Wenzel IV. sowie den Heiligen Veit, Adalbert und Sigismund an der stadtseitigen Durchfahrt. Der Figurenschmuck wurde erst in den 80er Jahren des 14. Jahrhunderts angebracht. Ursprünglich war auch die Westseite des Turmes verziert. Sie zeigte wohl ein von Karl und seiner Gemahlin Elisabeth von Pommern flankiertes Madonnenbild, doch wurde dies durch den Beschuss der Schweden im Dreißigjährigen Krieg zerstört und daraufhin entfernt.Die Karlsbrücke ist eine der ältesten erhaltenen Steinbrücken Europas und bildet zudem eine Freilichtgalerie barocker Skulptur.Auf ihr befinden sich ca 30 Skulpturen.Sie hat eine Länge von 516 Metern und eine Breite von etwa 9,50 Metern. Ihre 16 Brückenbögen ruhen auf 15 Pfeilern.Eine andere Sehenswürdigkeit wiederum ist das Nationaltheater in Prag.Das Gebäude im Stil der Neurenaissance wurde vom Josef Schulz 1885 bis 1890 projektiert und gebaut. Das Vorderfront ist über 100 m lang und über eine Rampe erreichbar.Hier ist der Stil der Neurenaissance gut erkennbar und es lohnt sich es anzuschauen.Steht man vor ihm hat meine einen wunderschönen Ausblick auf den Wenzelsplatz mit der Statue des heiligen Wenzels.Ein anderer Ort , den man besichtigen sollte ist der Altstäfter Ring. Das historische Rathaus, die Teynkirche, die Hussitenkirche St. Niklas in der Altstadt, das Palais Kinský, das Haus „Zur Steinernen Glocke“ und andere sehenswerte Gebäude umgeben den Platz. Inmitten des Altstädter Rings steht das Denkmal für Jan Hus. In den Kellern der Häuser, welche diesen Platz umgeben, sind romanische und gotische Grundmauern zu finden. Darauf stehen Renaissance- Barock- und Rokokohäuser.Ein anderer Baustil ,nämlich der gotische Baustil kann man beim Veitsdom in Prag sehen.Er wurde ab dem Jahr 1344 auf Anweisung Karls IV. erbaut, als auch Prag zum Erzbistum erhoben wurde, doch reicht die Geschichte des Baus bis in das 10. Jahrhundert zurück. Er ist die größte Kathedrale Prags und Tschechiens: 124 Meter lang und 33 Meter hoch, das Querschiff ist 60 Meter breit. Der Hauptturm ragt 99 Meter in die Höhe und bietet einen überwältigenden Blick auf die Stadt Prag.Ein bedeutendes Exemplar der Jugendstilbaukunst ist das Gemeindehaus. Genau an diesem Ort stand bis zu Beginn des letzten Jahrhunderts der alte Königspalast, in dem die tschechischen Herrscher im 14. und 15. Jahrhundert wohnten, bis sie wieder in die Prager Burg umzogen. Das wunderschöne Gebäude beherbergt heute Konzertsäle, Restaurants, Geschäfte und Büros. Doch nicht nur die äußere Fassade, auch das Innere ist beeindruckend: Stuck, Holzvertäfelungen, Marmortreppen- und Säulen und die vielen verspielten Dekorationselemete lassen den Besucher staunen.
Studienfahrt Prag 2007
Copernicus-Gymnasium PhilippsburgBisher keine Kommentare »
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