In Prag gibt es neben den eben genannten Jazz-Clubs auch eine lebendige Rockszene, die sich bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion hauptsächlich im Untergrund abspielte und erst nach dem Fall des Eisernen Vorhangs eine Öffnung erfuhr. Die Prager Rockszene ist dem nach zu großen Teilen noch sehr National geprägt. Der Internationale Einfluss wächst allerdings stätig, so das sich in Prag eine International Repressentative allerdings noch mit starkem nationalen Bestandteilen durchsetzte Szene entwickelt hat. Ein Club der die Szene über all die Zeit bis heute begleitete ist der Club 007 Strahov, dessen Geschichte bis ins legendäre Jahr 1969 reicht. Aus dem ehemaligen Underground Club hat sich das Strahov zu einem ansähnlichen Liveclub entwickelt, dessen umfangreiches Programm, weit über bloße Rock ‘n’ Roll Musik hinaus, von Jungel über Punk bis HipHop alles anbietet was das Herz begehrt.Als klassische Anlaufstelle für Rockfans bietet sich im Prager Zentrum natürlich auch das örtliche Rockcafé an, das in der Zeit unseres Aufenthaltes mit der amerikanischen Hardcore Band Pro-pain aufwartet. Das Programm spricht für Weltoffenheit, neben dem amerikanischen Headliner kommen die Vorbands aus Ungarn, Frankreich, Holland und natürlich Tschechien selbst.
Alles in allem lässt sich sagen, das Prag ein reichhaltiges Musikangebot das für alle Geschmäcker etwas zu bieten hat. Hier kommt Nationale und Internationale Top Bands aller Couleur zusammen und machen die Musikszene Prags zu einer der umfangreichsten der Welt, ohne dabei auf Tradionelle Elemente zu verzichten. Weitere Prager Clubs mit vornehmlich Rockmusik sind:-Das Batalion Hard Rock Café im Prager Zentrum. Das Musikangebot umfasst Funk, Rock, Jazz und Latin.
-Das Futurum in Prag 5, das neben Liveacts (wie z.B. den deutschen Chartstürmern von Nevada Tan) hauptsächlich Musik der 80iger und 90iger auflegt.
-Das Futurum in Prag 5, das neben Liveacts (wie z.B. den deutschen Chartstürmern von Nevada Tan) hauptsächlich Musik der 80iger und 90iger auflegt.
- Die Rockbar UZI
- den Metal-Schuppen Hell’s Bells in Prag
Mischa Vollmann