Studienfahrt Prag 2007

Copernicus-Gymnasium Philippsburg

Archiv für Januar, 2008

PRAG

Macht man einen Stadtrundgang durch die tschechische Hauptstadt Prag so wird man schnell merken,dass diese Stadt viele Kunstgebäude usw enthält.Prag wurde vom 2.Weltkrieg verschont und ist durch seine bekannten Gebäuden, Kirchen usw ein sehr beliebtes Reiseziel für Touristen.Die Baustile in Prag sind sehr vielfältig. Man findet romanische, gotische, Renaissance-, barocke, Rokoko-, klassizistische, Jugendstil- und kubistische Gebäude, Kirchen, Türme oder andere Bauwerke und Artefakte.Prag ist also sehr vielfältig in seinen Baustilen.Das Eine kann man als wahre Kunst sehen,was andere wiederum als vollkommen kitschig empfinden.Das ist dann von Menshc zu Mensch unterschiedlich ,denn jeder hat seine eigene Meinung über die Bauwerke.Eine Sehenwürdigkeit ist z.B. die Karlsbrücke. Insbesondere im Barock wurden auf der Brücke zahlreiche Heiligenfiguren errichtet, von Matthias Bernhard Braun und der Familie Brokoff.Am östlichen Ende der Brücke steht der Altstädter Brückenturm mit den etwas mehr als lebensgroßen vollplastischen Sitzfiguren von Kaiser Karl IV. und seinem Sohn Wenzel IV. sowie den Heiligen Veit, Adalbert und Sigismund an der stadtseitigen Durchfahrt. Der Figurenschmuck wurde erst in den 80er Jahren des 14. Jahrhunderts angebracht. Ursprünglich war auch die Westseite des Turmes verziert. Sie zeigte wohl ein von Karl und seiner Gemahlin Elisabeth von Pommern flankiertes Madonnenbild, doch wurde dies durch den Beschuss der Schweden im Dreißigjährigen Krieg zerstört und daraufhin entfernt.Die Karlsbrücke ist eine der ältesten erhaltenen Steinbrücken Europas und bildet zudem eine Freilichtgalerie barocker Skulptur.Auf ihr befinden sich ca 30 Skulpturen.Sie hat eine Länge von 516 Metern und eine Breite von etwa 9,50 Metern. Ihre 16 Brückenbögen ruhen auf 15 Pfeilern.Eine andere Sehenswürdigkeit wiederum ist das Nationaltheater in Prag.Das Gebäude im Stil der Neurenaissance wurde vom Josef Schulz 1885 bis 1890 projektiert und gebaut. Das Vorderfront ist über 100 m lang und über eine Rampe erreichbar.Hier ist der Stil der Neurenaissance gut erkennbar und es lohnt sich es anzuschauen.Steht man vor ihm hat meine einen wunderschönen Ausblick auf den Wenzelsplatz mit der Statue des heiligen Wenzels.Ein anderer Ort , den man besichtigen sollte ist der Altstäfter Ring. Das historische Rathaus, die Teynkirche, die Hussitenkirche St. Niklas in der Altstadt, das Palais Kinský, das Haus „Zur Steinernen Glocke“ und andere sehenswerte Gebäude umgeben den Platz. Inmitten des Altstädter Rings steht das Denkmal für Jan Hus. In den Kellern der Häuser, welche diesen Platz umgeben, sind romanische und gotische Grundmauern zu finden. Darauf stehen Renaissance- Barock- und Rokokohäuser.Ein anderer Baustil ,nämlich der gotische Baustil kann man beim Veitsdom in Prag sehen.Er wurde ab dem Jahr 1344 auf Anweisung Karls IV. erbaut, als auch Prag zum Erzbistum erhoben wurde, doch reicht die Geschichte des Baus bis in das 10. Jahrhundert zurück. Er ist die größte Kathedrale Prags und Tschechiens: 124 Meter lang und 33 Meter hoch, das Querschiff ist 60 Meter breit. Der Hauptturm ragt 99 Meter in die Höhe und bietet einen überwältigenden Blick auf die Stadt Prag.Ein bedeutendes Exemplar der Jugendstilbaukunst ist das Gemeindehaus. Genau an diesem Ort stand bis zu Beginn des letzten Jahrhunderts der alte Königspalast, in dem die tschechischen Herrscher im 14. und 15. Jahrhundert wohnten, bis sie wieder in die Prager Burg umzogen. Das wunderschöne Gebäude beherbergt heute Konzertsäle, Restaurants, Geschäfte und Büros. Doch nicht nur die äußere Fassade, auch das Innere ist beeindruckend: Stuck, Holzvertäfelungen, Marmortreppen- und Säulen und die vielen verspielten Dekorationselemete lassen den Besucher staunen. 

Rockszene Prag

In Prag gibt es neben den eben genannten Jazz-Clubs auch eine lebendige Rockszene, die sich bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion hauptsächlich im Untergrund abspielte und erst nach dem Fall des Eisernen Vorhangs eine Öffnung erfuhr. Die Prager Rockszene ist dem nach zu großen Teilen noch sehr National geprägt. Der Internationale Einfluss wächst allerdings stätig, so das sich in Prag eine International Repressentative allerdings noch mit starkem nationalen Bestandteilen durchsetzte Szene entwickelt hat. Ein Club der die Szene über all die Zeit bis heute begleitete ist der Club 007 Strahov, dessen Geschichte bis ins legendäre Jahr 1969 reicht. Aus dem ehemaligen Underground Club hat sich das Strahov zu einem ansähnlichen Liveclub entwickelt, dessen umfangreiches Programm, weit über bloße Rock ‘n’ Roll Musik hinaus, von Jungel über Punk bis HipHop alles anbietet was das Herz begehrt.Als klassische Anlaufstelle für Rockfans bietet sich im Prager Zentrum natürlich auch das örtliche Rockcafé an, das in der Zeit unseres Aufenthaltes mit der amerikanischen Hardcore Band Pro-pain aufwartet. Das Programm spricht für Weltoffenheit, neben dem amerikanischen Headliner kommen die Vorbands aus Ungarn, Frankreich, Holland und natürlich Tschechien selbst.

Alles in allem lässt sich sagen, das Prag ein reichhaltiges Musikangebot das für alle Geschmäcker etwas zu bieten hat. Hier kommt Nationale und Internationale Top Bands aller Couleur zusammen und machen die Musikszene Prags zu einer der umfangreichsten der Welt, ohne dabei auf Tradionelle Elemente zu verzichten. Weitere Prager Clubs mit vornehmlich Rockmusik sind:-Das Batalion Hard Rock Café im Prager Zentrum. Das Musikangebot umfasst Funk,    Rock, Jazz und Latin.
-Das Futurum in Prag 5, das neben Liveacts (wie z.B. den deutschen Chartstürmern von Nevada Tan) hauptsächlich Musik der 80iger und 90iger auflegt.
-Das Futurum in Prag 5, das neben Liveacts (wie z.B. den deutschen Chartstürmern von Nevada Tan) hauptsächlich Musik der 80iger und 90iger auflegt.
- Die Rockbar UZI
- den Metal-Schuppen Hell’s Bells in Prag

Mischa Vollmann

Kafka und Prag

Franz Kafka wurde 1883 in Prag geboren und starb 1924 in Kierling bei Wien.
Wenn von Prag die Rede ist, kommt gleich der Bezug zu Franz Kafka.

„Kafka war Prag und Prag war Kafka. Nie war es so vollkommen typisch Prag gewesen und nie mehr sollte es dies sein wie zu Kafkas Lebzeiten.“ (Johannes Urzdil).

Tatsächlich verließ Kafka Prag nur selten. Er bewegte sich meist in einem engen Radius und er machte oft Spaziergänge bevorzugt in der Gegend um die Karlsbrücke herum. Er beschäftigte sich intensiv mit der Geschichte seiner Stadt und kannte jede Statue der Karlsbrücke und deren Geschichte. Sein Wissensdurst war immens. Kafka kannte seine Stadt, aber er war anfangs den wenigsten Bürgern von Prag bekannt. Ihn verband eine Hassliebe zu seiner Stadt. Er nannte sie oft „als Mütterchen mit Krallen“, obwohl sie ihm eine große Inspirationsquelle war.

„Prag und abermals Prag. Es ist die surrealistische Realität sämtlicher Bücher Kafkas und der potenzierte Grundriss seines Werkes.“ (Hugo Siebenschein).

Valeria Friedrich